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Arbeitsgruppe Vererbung

Im Rahmen der zweiten Periode wurde eine Basisdefinition der Technischen Vererbung als Überführung gesammelter und verifizierter Informationen aus der Produktion und Nutzung zur nächstfolgenden Anpassung abgefasst.
Entsprechend den biologischen Grundsätzen der Übertragung der Erbinformation es ist möglich auf der Grundlage von evolutionären Mechanismen und Variationen der Informationsübermittlung einen Vererbungsprozess für gentelligente Bauteilen zu definieren.

Zu den Herausforderungen der Arbeitsgruppe zählen:

  • Die Definition von Begriffen und Schnittstellen hinsichtlich der Themen Genetik und Intelligenz zwischen den Teilprojekten
  • Die Darstellung des Prozesses der Informationsübertragung
  • Die Erstellung eines evolutionären SFB-TP basierten Entwicklungsprozesses

Derzeit wurde im Rahmen der Erforschung von Vererbungsprinzipien in technischen Systemen eine Terminologie zur Beschreibung verschiedener Aspekte der Gentelligenz erarbeitet.
 

 
Im Vordergrund der Arbeitsgruppe in der dritten Förderperiode steht die Darstellung der technischen Vererbung von Informationen an nachfolgende Bauteilgenerationen und das Lernen von Maschinen im Produktlebenszyklus. Diese Informationen stammen aus dem Lebenszyklus sowie dem Produktionsprozess und werden genutzt, um sowohl das Produkt als auch die Fertigung anforderungsgerecht und effizient zu gestalten. Durch die Rückführung der im Lebenszyklus gesammelten und verifizierten Informationen an Konstruktions- und Fertigungsabteilungen erfolgt mit jedem neuen Bauteil ein Adaptionsprozess.
Basierend auf der in der Tabelle vorgestellten Terminologie analysiert die Arbeitsgruppe die Prozesse der Informationsübertragung im Hinblick auf Tendenzen der Industrie 4.0 und entwickelt die Theorie der technischen Vererbung.